Entgiften und Entschlacken etc zu Ostara - Infotext

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Entgiften und Entschlacken etc zu Ostara - Infotext

Beitragvon Astrid » 8. Februar 2011 20:52

Hallo ihr Lieben,

hier wieder was sinnvolles und ein "giveaway" (Geschenk) von Franca Bauer an alle, die es mögen.


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Frühlingserwachen

Ostara – die Frühlingsgöttin, Singende Vögel, Blumenkränze, frische Kräuter
Grüne Soße - Birkenkraft - Osterwasser

Edelsteinwasser - zur Entschlackung, Leberwickel mit Edelsteinen

Die Zeit des langen Winters, des Rückzuges in die Ruhe, Besinnung und die Einkehr ist nun vorüber.
Die meisten Menschen haben es dieses Jahr besonders deutlich gespürt, wenn die Kälte und der Schnee über das Land zogen, sich auch im Menschen die Ruhe und der Rückzug zeigte. Der Schnee mit seiner Kraft die Landschaft bedeckte, die scharfen Kanten weichgezeichnet und die Landschaft in weiche Formen und Blütenrein malte. Die Freude den Winter loszulassen, den Frühling endlich zu begrüßen ist groß.
Die Vorfreude auf und die Sehnsucht nach Licht und Wärme;
Tatendrang bricht sich Bahn und man öffnet sich wieder nach außen.
Das Frühlingsäquinox (dieses Jahr: Mo 21.03.2011.um 00,21 Uhr, Tageslänge ca 12 Stunden) leitet den Frühling ein - das alte Sonnenfest, an dem Tag und Nacht von gleicher Dauer sind. Eine Zeit des Gleichgewichtes. Die Vögel zeigen es an mit Ihrem Gesang und ihrer Aktivität.
Die Gewissheit ist nun da: die Tage werden länger, die Sonne steigt, gewinnt an Kraft und drängt uns zur Tat.
Die Zeit des Säens ist gekommen und auch die ersten sprießenden Frühlingskräuter wecken den Wunsch, frische Grünkraft sich einzuverleiben. Gerade diese ersten Kräuter, sind wunderbar geeignet um den Stoffwechsel aus dem Winterschlaf zu erwecken, Leber und Galle auf die Sprünge zu helfen und über Niere und Blase gut zu entschlacken.
Kostbarkeiten, wie Schnittlauch, frische Brennesselspitzen, Sauerampfer, Pimpinelle, Löwenzahn, Bärlauch, Borretsch, Gundermann, Vogelmiere, Petersilie, Kerbel und Kresse können bald geerntet werden. Eine besondere Frühlingsspeise ist die hessische „Grüne Soße“, die mit neunerlei frischgepflückten Kräutern zubereitet und traditionell an Gründonnerstag gegessen wird.



Die Birke - der Baum des Frühlings und Neuanfanges

Die zarte, anmutige Birke war immer schon „der Baum des Anfangs“. In den vorchristlichen Frühlingszeremonien nahm sie als heiliger Baum einen zentralen Platz ein. Sie wurde daher als „weiße Göttin“, als Göttin des aufsteigenden Lichtes verehrt. Zum ersten Mai werden traditionell junge Birken geschlagen und festlich geschmückt als Maibäume aufgestellt. So wird der Geist des neuen Lebens und die wieder erwachende Vegetation geehrt und ausgelassen gefeiert.
Ganz anders als ihre zierliche Erscheinung vermuten lässt, besitzt die Birke eine starke Kraft: Als Pionierbaum ist sie einer der ersten Bäume, die brachliegende Flächen besiedeln. Aber sie ist auch der letzte Laubbaum vor der Baumgrenze in den Bergen und in den arktischen Breiten, oder am Rande von Mooren. Birken werden nicht sehr alt (ca. 80 – 100 Jahre) – denn sie sind - nachdem sie den Boden aufbereitet und verbessert haben - Wegbereiterinnen für andere Bäume. Dies alles zeigt den Charakter der Birke: „Wie der Wind wehen und auch wieder vergehen, Platz für andere Bäume schaffend“.
Sie ist eine der alten, druidischen Heilbäume. So gut wie sie mit dem Wasserhaushalt der Natur umgehen kann, so wirkt sie auf den Wasserhaushalt im menschlichen Körper. Tee aus jungen Blättern und der berühmte Birkensaft regen Galle, Niere und Blase an. Sie wirken allgemein harntreibend, entzündungswidrig und schweißtreibend und helfen gegen Nierensteine und bei Gicht. Zur Reinigung und besseren Durchblutung der Haut wird in der sibirischen Sauna der Körper rhythmisch mit nassen Birkenreisern geschlagen. Die verjüngende Kraft der Birke kommt auch in der Verwendung als Haarstärkungsmittel zum Einsatz. Die nach dem Austrieb gesammelten jungen Blätter sind außerdem eine gesunde und schmackhafte Beigabe zu frischen Wildkräutersalaten. Empfohlen wird die Verwendung der Birke jedoch erst ab dem 30ten Lebensjahr, wenn man/frau eine gewisse Reife erlangt hat.
Die Birke bringt Licht und Fröhlichkeit. Sie entspannt und beruhigt die Nerven und bringt wieder Beweglichkeit und Geschmeidigkeit . Die Birke ist der Baum des Neubeginns und der Wiedergeburt.

Der Leberwickel

Der Leberwickel unterstützt die Wärmeproduktion im gesamten Organismus. So vertreibt diese Anwendung alle Arten von Stauung und Stockung in Leib und Gemüt. Gerne wird er auch bei Fastenkuren zur Unterstützung der inneren Reinigung angewendet. Schon allein durch das Liegen wird die Leber um 40 % mehr durchblutet.
Vorgehensweise:
Ein Handtuch in heißes Wasser tauchen und auswringen (es kann auch ein Sud hergestellt werden: z.B. 1 EL Schafgarbenkraut mit 1l Wasser überbrühen und 3 Minuten ziehen lassen; dann abseihen).
Eine Wärmflasche flach mit heißem Wasser füllen.
Auf Bett, Couch oder Boden ein sauberes Handtuch platzieren und sich darauf legen.
Steine, die die Leberfunktionen unterstützen – wie z.B. Chrysopras, Prehnit, Kupferchalcedon, Chrysopal, Chrysokoll, Peridot, Smaragd oder Ozeanchalcedon auf die Leberspitze legen.
Über die Steine ein feuchtes Handtuch breiten, ein trockenes Tuch darüber und ganz zuoberst die Wärmflasche.
Gut eingepackt sollte man dann ca. 20 – 30 Minuten ruhen und entspannen.
Ostern - das Frühlingsfest
Der Winter ist besiegt, die Eisriesen vertrieben, die Frühlingsgöttin (Ostara, Eostre oder Astarte) – in Ihrem jugendlichen Lichtgewand - steht für die für Fruchtbarkeit der Vegetation, die erweckt wird.
Der Ostervollmond
Ostersonntag ist der Sonntag, der dem Frühlingsvollmond, also dem uralten lunaren Zyklus folgt. Wie machtvoll dieser Zeitpunkt ist, erkennt man daran, dass auch das Christentum diesen Zyklus übernommen und alle seine zentralen Feste danach ausgerichtet hat. Aus diesem Grund sind auch diese Feste jedes Jahr variabel.

Altes Brauchtum: das Osterwasser schöpfen

Das Osterwasser wird am Tag des Ostervollmondes (für dieses Jahr am Montag, 18.April.11 um 04.44 Uhr) und zwar kurz vor dem Vollmond vor Sonnenaufgang geschöpft.
Wir nehmen die noch aufsteigende Kraft des Vollmondes mit und gehen frühmorgens am Sonntag den 17.04.2011. (Sonnenaufgang ist um ca. 6,20 Uhr.) Traditionell wird schweigend aufgestanden und auch schweigend sich zur Quelle begeben.
An der Quelle angekommen, verbinden wir uns mit dem aufsteigenden Morgen und begrüßen die Wassernymphen, mit einem stillen Gebet (mit Wertschätzung für den Quell des Lebens). Dabei bewegen wir das Wasser mit den Händen.

Es ist ein sehr weiblicher Brauch und so sind es die Frauen, die das Wasser schöpfen und abfüllen (Männer dürfen aber durchaus dabei sein, nur eben das Schöpfen übernehmen die Frauen). Danach wird ein rohes Ei (steht ebenso für die Fruchtbarkeit) der Quelle übergegeben - als Dankeschön. Nun folgt ein Lied, das zugleich das Schweigen aufhebt.
Gerne kann in eine gefüllte Schale (Tasse) ein Wassergebet gesprochen werden, zum Segen für alle Wesen, jede anwesende Person nimmt einen Schluck von dem Wasser und damit auch von der ihm innewohnenden Kraft.
Der Rest, vom gesegnetem Wasser, wird wieder zurück
in die Quelle gegossen, auf daß es mit dieser Kraft in alle Gewässer
dieser Welt hinausströme.

Eine bewährte Ergänzung ist es auch, Kristalle oder besondere Lieblingssteine mit zur Quelle zu nehmen und diese dort zu reinigen.
Vielleicht auch gerade die Steine, mit denen Ihr in der Frühlingszeit arbeiten möchtet
Und die beim Prozess von Reinigung, Entgiftung, Entschlackung und Ausleitung des Winters Euch unterstützen sollen.

Das Osterwasser hat eine sehr große energetische Kraft und es kann hervorragend zur Unterstützung von Heilwässerchen dienen. Wir persönlich trinken von diesem Wasser jeden Tag einen Schluck, oder ich gebe ein paar Tropfen meinem Frühlingssteinwasser bei. Man spürt richtig, wie jede Zelle im Körper Kraft auftankt. Das Wasser hält bei guter Lagerung – saubere Glasflasche, dunkel gelagert in der Regel ein Jahr.


Nun wünsche ich Euch / Ihnen ein freudvolles Frühlingserwachen und hoffen Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben zu haben.

Ein wunderbares Ostarafest,

Franca Bauer
Glaube an deine vermeintlichen Grenzen und es sind die deinen ...

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