Habe diese schon sicher 10 jahre und mehr, bin mir bis heute nicht sicher ob es roter Labradorit ist. So viel ich mich erinnern kann wurden sie damals als dies gekauft.
Da ich gerade die alten Errungenschaften durchgehe, kommt immer wieder was zum Vorschein wo nicht so present ist :O
Evtl. kann da endlich was geklärt werden, Sie gefallen mir immer noch, habe all die Jahre nichts ähnliches gesehen :O :)
Ausschliessen kann man es nie, aber schliesse mich der Meinung Karrers an.
Auch sehe ich keine Spuren, die darauf hinweisen. Vor allem hatte ich damals sehr wenig bezahlr, was eigentlich gegen ManMade spricht. Vor allem waren diese nicht in rauhen Mengen verfügbar.
Bei EPI hatte ich nichts darüber gefunden.
Auch wenn viele Mineralien als rar gelten, bekomt man sie mit ein wenig Geduld doch. MeinerMeinung nach wird vieles als ManMade bezeichnet wo nicht ist. Dasselbe ist mit radioaktiv, da gibt es viele Mineralien, aber die müssten zuerst aufbereitet sein. Ansonsten sind sie wie man in der Natur spazieren gehen würde. Gerade bei solchen Dingen sollte man nicht sich oberflächlich informieren. Hatte mich mal beim Zoll erkundigt wegen der Einfuhr vom Pollucit, die lachten nur und verwiesen auf eine Aufbereitung.
Hübsche Steine. Wenn du einen im Licht hin und her bewegst, dann müsste das Rot einen anderen Farbton annehmen. dann ist er echt. Wenn nicht, dann gefärbt. Ich tendiere auch zu gefärbt, wird gerne gemacht. Und grade wenn er sehr billig war, ist ja eher ein Hinweis darauf, dass der Natur nachgeholfen wurde, denn Labradorit mit starkem Farbenspiel ist ja eher teuer.
Hallo Biotite,
das Farbenspiel deiner Labradorite ist ja gut zu sehen. Gelbe und blaue, leicht grünliche Töne sehe ich im "labradorisieren".
Das Rot sehe ich in kleinen Adern, vor allem sehr oberflächlich.
Karrer beschreibt ja die Grundfarben des Labradoits genau und schreibt nichts von rot.
Der Rotton der Adern erscheint mir wie rote Tinte, wie ich es kaum bei Mineralien kaum kenne.
Ich kann es mal probieren, einen Labradorit zu färben, aber ich denke, das ist möglich mit einem Ergebnis wie bei deinen Steinen.
Gruß
ebel
„Mensch sein heißt, den Menschen sein zu lassen als das, was er ist in seinem Anderssein“ (frei nach Alfred Grosser *1925,+2024)
danke für Deine Einschätzung, werde es bei Gelegenheit prüfen. Sehe an und für sich keinen Sinn sowas zu fälschen, wenn es nichtmehr kostet als ein normaler Labradorit.
Persönlich wäre mir das zuviel Aufwand und ohne Ertrag :)
Experimente und Verkaufschancen führen zu mach kuriosem Ergebnis.
Erinnerst du dich an die "Bergkristall gecracked" aus den 90er Jahren? die waren der Hype in Modeschmuckläden ("BB") mit kleiner Steineabteilung. Die gab es in vielen Farben. Hier wurden (ich hoffe ich erinnere mich richtig) die Oberfläche der Trommelsteine mit flüssigem Stickstoff gecrackt und dann erst mit Farbstoff getränkt und mit Flüssigglas versiegelt. Gib mal "Bergkristall gecracked" bei einer Suchmaschine ider einer Handelsplattform (so was wie i-bäh) ein, dias gibt es sogar heute noch.
Ich habe mal die Oberfläche eines etwas poröseren, rissigen Labradorit mit einfacher, wasserlöslicher Druckertinte behandelt. Das Ergebnis war nicht ganz so schön, wie deine Prachtexemplare, hatte aber viel Ähnlichkeit. Ich habe ihn aber gleich wieder ausgewaschen und nicht versiegelt. Aber es war ein interessantes Experiment. Für ein gutes Ergebnis sollte man sogenannte pigmentierte Tusche (Nanopartikel) nehmen. Aber das ist nichts für mich!
Gruß
ebel
„Mensch sein heißt, den Menschen sein zu lassen als das, was er ist in seinem Anderssein“ (frei nach Alfred Grosser *1925,+2024)
Habe es nun mal mit der Lupe angeschaut und tatsächlich sieht das Rot nicht koscher aus. Werde es mal einem Bekannten zeigen, der Juwelier ist und sich sehr gut auskennt in der Gemmologie.